MagazinAI generated

Folge 1934:28 Min.

Londons süße Teatime-Szene

London hat die Afternoon Tea-Zeremonie perfektioniert: Hotels wie Ritz, Claridge’s und Savoy servieren Tee mit Scones und Gebäck, oft begleitet von Musik. Neue Patisserien und Chocolatiers ergänzen die Tradition. Die besten Tees sind Wochen im Voraus ausgebucht, das Ritual steht im Mittelpunkt. Ein süßer Tag beginnt mit Croissants, führt zu Afternoon Tea und endet mit Dessert und Schokolade. Dresscode und Tipps sorgen für stilvollen Genuss.

0:00/4:28

MP3 herunterladen Einbetten

Kapitel

Transkript

Zwei Stimmen aus dem Archiv des Online Media Network.

Stell dir vor: Paris schaut mittlerweile neidisch nach London – nicht wegen Croissants, sondern wegen Afternoon Tea. Das ist die Stunde, die London erfunden hat!

Genau, und dabei reden wir nicht nur von Tee, sondern von einem Ritual, das ganze Generationen von Patisserien nach sich gezogen hat. Ich bin heute dabei, um dir die süßeste Seite Londons zu zeigen.

In dieser Folge gehen wir auf die Jagd nach Londons besten Adressen für Afternoon Tea, verraten die kleinen Insider-Tipps, und werfen einen Blick auf die neuen Patisserie-Stars, die selbst Paris beeindrucken.

Und wir nehmen dich mit von Mayfair bis Soho, erklären, warum manche Scones Pflicht sind, und geben dir eine Roadmap für einen perfekten süßen Tag – von Frühstück bis zur letzten Trüffel!

Das Afternoon Tea im Ritz, Claridge’s oder Savoy ist mehr als nur Tee – es ist eine Zeremonie, in der die Stunde fast heiliger ist als das Gebäck.

Was mich jedes Mal fasziniert: Im Palm Court im Ritz spielen Klavier oder Harfe, die Scones kommen warm, und es gibt eine Kleiderordnung – Jackett und Krawatte sind Pflicht!

Der Wettbewerb zwischen den großen Hotels dreht sich genau um diesen Nachmittag. Wer hat die weichsten Scones, das eleganteste Gebäck, die schönste Atmosphäre?

Und alle wechseln ihr Gebäck je nach Saison. Das Berkeley macht daraus sogar Mode – Prêt-à-Portea ist Afternoon Tea als Fashion-Event, und jetzt sorgt Cédric Grolet dort für Furore.

Londons süße Szene hat sich gewandelt – früher war alles auf die Hotels konzentriert, jetzt gibt’s Patisserien, die die Stadt verändert haben.

Die Connaught Patisserie auf der Mount Street ist ein gutes Beispiel. Hier kannst du Pastell-Gebäck kaufen, sogar zum Mitnehmen. Fortnum & Mason hat eine Patisserie über dem legendären Teesaal eingerichtet.

In Soho steht Maison Bertaux, schon seit 1871 ein Stück Frankreich in London – das älteste Patisserie-Refugium der Stadt.

Und dann gibt es noch die Schokolade: Paul A. Young und Rococo Chocolates machen die Ganache und Tafeln zu kleinen Kunstwerken, die man unbedingt probieren sollte!

Lass uns doch einen perfekten, süßen Tag in London einmal durchgehen: Morgens startet man mit einem Kardamom-Brötchen aus einer nordischen Bäckerei – das klingt schon nach Abenteuer.

Um elf ist Zeit für 'Elevenses' – ein kleiner Kaffee und Gebäck bei Fortnum’s oder der Connaught Patisserie. Das Mittagessen bleibt leicht, denn ab 15 Uhr kommt der große Moment: Afternoon Tea.

Nachmittags sind die berühmten Tees im Ritz oder Claridge’s Wochen im Voraus ausgebucht, aber dafür genießt man zwei Stunden am Tisch, ohne dass jemand drängt.

Abends wird’s schokoladig: Paul A. Young oder Rococo Chocolates bieten die perfekte Schachtel für den Weg ins Theater – und zum Abschluss ein Soufflé in Mayfair, das rundet den Tag ab.

Was sind die Highlights, die man nicht verpassen sollte? Der Palm-Court-Scone im Ritz ist legendär und seit 1906 die Referenz.

Die Prêt-à-Portea-Kekse im Berkeley sind das Gegenteil: modern, witzig – und sie wechseln zweimal im Jahr mit den Modekollektionen. Besonders die Winter-Edition ist ein Erlebnis.

Bei Fortnum & Mason kannst du über dem Teesaal die neue Patisserie entdecken. The Connaught bietet Pastell-Gebäck und sogar Cake & Flowers – Kuchen am Eingang, das ist typisch London!

Für alle, die planen: Im Ritz ist Jackett und Krawatte Pflicht, die anderen Häuser setzen auf Smart Casual – keine Sportkleidung, bitte.

Was viele nicht wissen: Die Servicegebühr liegt meist bei 12,5 bis 15 Prozent, Trinkgeld wird nicht erwartet. Und nach einer zweiten Runde Scones kann man einfach fragen – das ist inklusive.

Wochentagssitzungen um 11:30 oder 13:30 Uhr sind ruhiger und leichter zu buchen. Das Berkeley wechselt sein Tea-Angebot mit den Modekollektionen – die Winterausgabe ist besonders reichhaltig.

Die Preise liegen zwischen 85 und 110 Euro pro Person, und für ein Glas Champagner zahlt man extra – aber der Wert liegt wirklich im Ritual und Genuss.

Was nehmen wir aus der Reise mit? Erstens: Afternoon Tea ist in London ein echtes Erlebnis – die Hotels machen daraus ein Ritual, das es so nur hier gibt.

Zweitens: Die neue Patisserie-Generation bringt frischen Wind, von Maison Bertaux bis Connaught, und selbst Paris staunt inzwischen über Londons Kreativität.

Drittens: Wer die süße Szene richtig erleben will, sollte einen Tag planen – vom Frühstück bis zum Dessert, und die besten Adressen vorher reservieren.

Also: Schau dir die Adressen an, buche einen Afternoon Tea, und trau dich, nach einer zweiten Runde Scones zu fragen. Das macht deinen London-Tag wirklich besonders!

Format

Mehr aus Magazin

Themenfolgen aus den Magazinen des Netzwerks.

Alle Folgen

Folge 3295:40

Kaviar: Sorten, Qualität und Genuss

Der Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Kaviar, erklärt die Unterschiede der wichtigsten Sorten wie Beluga, Osietra und Sevruga, sowie deren Herkunft und Qualitätsmerkmale. Er beschreibt die Bedeutung von Aquakultur, gibt Tipps zur Erkennung erstklassigen Kaviars und erläutert die richtige Lagerung und den optimalen Genuss. Gesetzliche Vorgaben wie das CITES-Etikett und Servierempfehlungen runden den Kaviar-Guide ab.

Folge 3285:39

Luxus-Skigebiet richtig wählen

Der Ratgeber erklärt, worauf es bei der Wahl eines Luxus-Skigebiets ankommt: Höhe, Schneesicherheit, Hangausrichtung, Gletscher, Ski-in/Ski-out, Angebote für Nichtskifahrer, richtige Reisezeit und Unterkunftswahl. Er bietet praktische Tipps zur Skigebietsprüfung und berücksichtigt die Bedürfnisse gemischter Gruppen. Empfohlene Regionen sind die Schweizer Alpen, Dolomiten und Niseko.

Folge 3275:02

Konzentration im Aktienindex: Risiko durch KI-Zyklus

Eine Handvoll Unternehmen dominiert den US-Aktienmarkt, stark getrieben von KI-Investitionen. Indexfonds suggerieren Diversifikation, doch die größten Positionen hängen am selben Investitionszyklus. Ein Rückgang bei KI-Investitionen könnte Gewinne und Marktstabilität gefährden. Anleger sollten ihre tatsächliche Beteiligung prüfen und alternative Indizes erwägen. Transparenz über Kreisverkehr und Gewichtung ist entscheidend.

Folge 3265:40

Perlenarten im Vergleich: Akoya, Südsee, Tahiti & Süßwasser

Der Artikel vergleicht Akoya-, Südsee-, Tahiti- und Süßwasserperlen hinsichtlich Größe, Farbe, Zuchtdauer, Perlmuttdicke, Ausbeute und Preis. Akoya sind klein und glänzend, Südsee groß und teuer, Tahiti einzigartig dunkel, Süßwasser vielfältig und günstig. Die Wahl hängt von Budget, Anlass und gewünschtem Look ab. Für Einsteiger empfiehlt sich Süßwasser, für höchste Qualität goldene Südseeperlen. Der Preis variiert je nach Perlenart und Qualität deutlich.